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Kreativitätsförderung – kreativ kann jeder sein

on Dec 16, 2011 in ideen

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Oftmals hört man den Ausspruch, Kreativität sei nicht erlernbar. Dem ist nur bestimmt zuzustimmen. Es ist wohl davon auszugehen, dass in jedem ein gewisses Maß an Kreativität schlummert. Dass dieses bei einigen größer ist als bei anderen ist klar. Die jedem Menschen innewohnende Kreativität kann gefördert werden. Kreativitätsförderung ist also sehr wohl möglich, auch wenn jemand der Ansicht ist, gänzlich “unkreativ” zu sein.

Wer oder was ist Kreativität

Kreativität fördern

Kreativität fördern, Quelle: Wikipedia

Zunächst muss einmal mit einigen Vorurteilen aufgeräumt werden. Kreativ ist nicht nur der, der großartige und nie dagewesene Ideen hat und diese laut herausposaunt. Kreativität fängt im viel kleineren Rahmen an.

Kreativ ist, wer ein Gericht selbst mit Gewürzen verfeinert, wer auf sein Auto einen neonfarbenen Streifen lackiert oder wer mit der Löffel auf einem Glas eine keine Melodie klimpert. Darüber hinaus gibt es noch unendlich viele andere Möglichkeiten, der eigenen Kreativität in Kleinen Ausdruck zu verleihen.


Kreativitätsförderung fängt daher an der Stelle an, wo derartige Fähigkeiten bestärkt und weiterentwickelt werden. Kreativität fördern setzt daher zwei grundlegende Dinge voraus: Zum einen müssen die Menschen darin bestärkt werden, dass sie etwas gut können. Dem liegt ein Verständnis von Bildung zugrunde, das darauf basiert, dass es niemanden gibt, der komplett talentfrei ist. Jeder kann etwas besonders gut. Sobald diese Erkenntnis gereift ist, kann der zweite Schritt in Angriff genommen werden. Dieser besteht im wesentlichen darin, Freiraum zu geben. Das klingt zunächst einfacher als es ist. Kreativität fördern durch Freiraum geben setzt nämlich auch einen funktionierenden Rahmen vor, in dem der Freiraum stattfinden kann.

Wie kann sich die Kreativität entfalten

Die Kreativitätsförderung sollte möglichst ohne schädigende äußere Einflüsse stattfinden können, zu viel TV Konsum oder zocken vor Spielekonsole kann schädlich sein, da der Geist nicht gefordert wird, er wird lediglich berieselt. Natürlich ist die eigene kreative Ader, die lange Zeit nicht gelebt wurde ein zartes Pflänzchen, das zunächst gehegt und gepflegt werden will. Daher ist der äußere Rahmen unverzichtbar. Dieser setzt zum einen voraus, dass Rahmenbedingungen wie die nötige Zeit und auch eine entsprechende Örtlichkeit vorhanden sind. Zum anderen wird das entsprechende Material benötigt, das für die spezifische Richtung, in der Kreativität gelebt werden will, gebraucht wird.

So ist es empfehlenswert dem Kind bzw. sich selbst viele Einblicke in unterschiedliche Lebensbereiche zu gönnen. Kunst, Musik, Natur, Technik, Literatur aber auch Reisen und Aufenthalte können die Kreativität fördern. Das Gehirn hat dadurch ein breiteres Spektrum an Erfahrungen, aus denen neue Lösungswege entstehen können. Wichtig ist auch Offenheit und Toleranz, dazu gehört auch, dass zu Beginn immer frei gesponnen werden muss. In dieser Phase der Ideenfindung darf auch noch nicht gewertet werden, alle Ideen, auch lustige Spinnereien sind zugelassen. Die freie Entfaltung der Gedanken steht hier an erster Stelle und werden erst im Anschluss bewertet und ausgebaut.

Fazit zur Kreativitätsförderung

Schließlich muss auch der Förderer gewisse Voraussetzungen erfüllen. Wer Kreativität fördern will, der muss ohne Scheuklappen an die Sache heran gehen. Nur, wenn man bereit ist, sich auch selbst auf neues einzulassen, kann man gewährleisten, dass die richtige Atmosphäre herrscht, die für die Weiterentwicklung von Kreativität erforderlich ist.

Auch das Umfeld sollte dementsprechend ausgerichtet werden. Bei dem eigenen Kind muss Freude an Neuem geweckt werden. Dazu gehört die Freiheit, Ding erforschen zu dürfen, auch im Dreck zu spielen, auszuprobieren und Fehler zu machen. Auch ein großes Spektrum an Erfahrungen und Basiswissen sind hierfür sehr förderlich. Abschlißend sollte bei der Kreativitätsförderung ein enger Austausch mit den Bildungseinrichtungen, Kindergärten und Co. bestehen.

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