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Reizwort ziehen

Ein zufälliger Begriff, der mit Ihrer Aufgabe nichts zu tun hat. Genau das ist der Punkt. Der Umweg über ein fremdes Wort erzwingt Gedankensprünge, auf die man von allein nicht kommt. Wie die Technik funktioniert, steht im Beitrag Reizwortanalyse.

Bereit?

Ziehen Sie ein Wort und arbeiten Sie sich an den Fragen darunter entlang.

  1. Welche Eigenschaften hat das Reizwort? Notieren Sie fünf, ohne an Ihre Aufgabe zu denken.
  2. Wie funktioniert es? Beschreiben Sie den Vorgang in einem Satz.
  3. Wer benutzt es, und in welcher Situation?
  4. Was passiert, wenn es kaputtgeht?
  5. Was ist daran genial, was ärgerlich?
  6. Übertragen Sie jede dieser Eigenschaften auf Ihre Fragestellung. Was ergibt sich?

Was ein Reizwort ist und was keins

Ein Reizwort ist ein Begriff, der bewusst nichts mit der Aufgabe zu tun hat. Er dient als Umweg: Statt direkt nach der Lösung zu suchen, beschreibt man erst das fremde Wort und überträgt dessen Eigenschaften anschließend auf das eigene Problem. Der Denkapparat wird dadurch gezwungen, Verbindungen herzustellen, die er von allein nie hergestellt hätte.

Gute Reizwörter sind konkret und bildhaft, also Dinge, die man anfassen, sehen oder benutzen kann. „Reißverschluss“ funktioniert, „Nachhaltigkeit“ nicht: Abstrakte Begriffe liefern keine Eigenschaften, mit denen sich weiterarbeiten lässt. Aus demselben Grund enthält dieser Generator ausschließlich Substantive aus der greifbaren Welt, 104 Stück aus fünf Bereichen.

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